Unter dem Begriff Quelltext, auch Quellcode

Unter dem Begriff Quelltext, auch Quellcode (englisch source code) oder unscharf Programmcode genannt, wird in der Informatik der für Menschen lesbare, in einer Programmiersprache geschriebene Text eines Computerprogrammes verstanden. Abstrakt betrachtet kann der Quelltext für ein Programm auch als Software-Dokument bezeichnet werden, welches das Programm formal so exakt und vollständig beschreibt, dass dieses aus ihm vollständig automatisch von einem Computer in Maschinensprache übersetzt werden kann.

Ein Quelltext kann auch (teilweise oder komplett) nicht-textueller Form sein, zum Beispiel als grafische Verknüpfung von logischen Funktionsblöcken (beispielsweise in Simulink oder als UML-Diagramm). Der Quelltext eines Programms kann mehrteilig sein, zum Beispiel auf mehrere Dateien (evtl. unterschiedlicher Formate) aufgeteilt sein oder teilweise grafisch, teilweise textuell vorliegen (z. B. UML, angereichert mit Methodenimplementierungen in der verwendeten Programmiersprache).

 

Unter dem Begriff Quelltext, auch Quellcode: Quelltext - Wikipedia

Video Clip-Kultur

Die große Beliebtheit von Videoclips und deren große Verbreitung führte zu einer neuen Art von Videoclip-Kultur. Viele Videoportale bieten Oberflächen zum nicht-kommerziellen Hochladen und „Teilen“ von Videos.

Durch die große Anzahl an Nutzern entstehen „Phänomene“ wie dies beim „plötzlichen“ Erfolg einer Teilnehmerin am britischen Wettbewerb Britain's Got Talent, Susan Boyle, war. Ihr Beitrag auf YouTube begründete ihre weltweite Bekanntheit, sie erhielt daraufhin ein Interview auf CNN, obwohl sie schließlich den Wettbewerb nicht gewann.

Amateure verwenden Videos auf öffentlichen Plattformen zunehmend als Medium der Kritik an Produkten und Unternehmen. In einem Fall machte ein Kunde zuerst in einem Fahrradforum darauf aufmerksam, dass das von ihm gekaufte Kryptonite-Fahrradschloss mit einem Stift einfach zu öffnen ist. Der Hersteller reagierte nicht, weshalb der Kunde ein Video über das Problem auf YouTube postete, das in zehn Tagen 6,7 Millionen User erreichte. Der Imageschaden und der wirtschaftliche Schaden (kolportiert sind 10 Millionen US-$) für den Hersteller Kryptonite waren enorm.

 

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JPEG File Interchange Format

Das JPEG File Interchange Format (JFIF) ist ein 1991 von Eric Hamilton entwickeltes Grafikformat zur Speicherung von Bildern, die nach der JPEG-Norm komprimiert wurden. Als Dateinamenserweiterung wird meistens jpg, seltener jpeg, jpe oder jfif verwendet. JFIF ist das im World Wide Web am weitesten verbreitete Grafikformat für Fotos.

Die JPEG-Norm legt nur den Komprimierungsvorgang fest, nicht aber, wie die entstandenen Bilddaten abgelegt werden müssen, damit sie zwischen verschiedenen Computerprogrammen ausgetauscht werden können. Zum Beispiel legt JPEG nicht fest, welcher Farbraum benutzt werden soll. JFIF ist eine Methode, JPEG-Daten abzulegen; weitere Möglichkeiten sind das von der Joint Photographic Experts Group veröffentlichte Still Picture Interchange File Format (SPIFF) und JPEG Network Graphics. Gemeinhin bezeichnet „JPEG-Datei“ eine JFIF-Datei.

JFIF macht nur von einem kleinen Teil der von JPEG angebotenen Möglichkeiten Gebrauch: so ist als Farbmodell nur noch YCbCr und nicht mehr RGB zugelassen; zur Entropiekodierung ist nur Huffman-Kodierung erlaubt. Hinzugekommen sind einige Mechanismen zur Synchronisation und Resynchronisation bei Übertragungsfehlern.

 

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