Betäubungsmittelstrukturen aufgebrochen Ermittlungsverfahren „Nemo“ führt zu Festnahmen und Großmengen
Im Ermittlungsverfahren „Nemo“ ist es einer Spezialeinheit gelungen, ein überregional agierendes Betäubungsmittelnetzwerk aufzubrechen. Mehrere Festnahmen und die Sicherstellung erheblicher Drogenmengen markieren einen bedeutenden Erfolg der bayerischen Polizei.
Koordinierter Zugriff an mehreren Einsatzorten
Laut der Polizeimitteilung wurden in den frühen Morgenstunden mehrere Objekte gleichzeitig durchsucht. Eine Spezialeinheit führte den Zugriff durch, nachdem die Ermittler über Monate hinweg Hinweise auf ein arbeitsteilig organisiertes Netzwerk gesammelt hatten. Mehrere Verdächtige konnten festgenommen werden.
Großmengen sichergestellt
Die Polizei berichtet von der Sicherstellung erheblicher Betäubungsmittelmengen, darunter verschiedene Drogenarten. Zusätzlich wurden Bargeld, Mobiltelefone, Verpackungsmaterial und technische Ausrüstung beschlagnahmt. Die Funde deuten auf ein professionell strukturiertes Vertriebsnetz hin.
Digitale Auswertungen sollen Strukturen offenlegen
Ein Schwerpunkt liegt nun auf der Auswertung der beschlagnahmten Datenträger. Die Polizei erwartet daraus Hinweise auf Lieferketten, Abnehmerkreise und mögliche weitere Beteiligte. Erste Erkenntnisse bestätigen, dass die Gruppe überregional aktiv gewesen sein könnte.
Konsequentes Vorgehen gegen organisierte Kriminalität
Das Polizeipräsidium bewertet den Einsatz als bedeutenden Schlag gegen die organisierte Betäubungsmittelkriminalität. Die Ermittlungen dauern an, weitere Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen. Das Verfahren „Nemo“ zeigt die Effektivität koordinierter Zugriffe und langfristiger Ermittlungsarbeit.
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Ermittlungsverfahren „Nemo“: Spezialeinheit stoppt Flucht auf der A93 Großmengen sichergestellt
Die „BAO Brennpunkt“ der Polizei Oberpfalz hat im Rahmen des Ermittlungsverfahrens „Nemo“ erneut einen bedeutenden Erfolg gegen den organisierten Drogenhandel erzielt. Nach einer Flucht auf der A93 konnten Spezialeinsatzkräfte drei Personen festnehmen und mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicherstellen.
Koordinierte Maßnahmen in Regensburg und Regenstauf
Am Samstag, den 3. Oktober 2026, führten Polizeikräfte umfangreiche Durchsuchungen im Stadtgebiet Regensburg und in Regenstauf durch. Neben Wohnungen gerieten auch eine mutmaßlich als Drogenlager genutzte Garage sowie weitere Aufenthaltsorte Tatverdächtiger in den Fokus. Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen des Ermittlungsverfahrens „Nemo“, das sich gegen den bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln richtet.
Flucht auf der A93 endet in Regensburg
Im Verlauf der Ermittlungen kam es zu einer spektakulären Fluchtfahrt: Ein Fahrzeug, das mutmaßlich größere Mengen Betäubungsmittel transportierte, entzog sich einer geplanten Kontrolle und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit über die A93 in Richtung Regensburg. Nach riskanten Überholmanövern und Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer endete die Flucht im Bereich des Alex-Centers. Zwei Insassen versuchten zu Fuß zu entkommen, wurden jedoch von Einsatzkräften einer Spezialeinheit nach kurzer Verfolgung festgenommen. Ein Beamter und ein Tatverdächtiger erlitten leichte Verletzungen.
Großmengen und Bargeld sichergestellt
Zeitgleich durchsuchten Einsatzkräfte mehrere Objekte. Dabei stellten sie rund 7,5 Kilogramm Cannabis, ein Kilogramm Haschisch, über 200 Gramm Kokain sowie etwa 24.500 Euro Bargeld sicher. Zudem wurden Mobiltelefone, verschreibungspflichtige Arzneimittel und 28 originalverpackte Parfüme gefunden, bei denen es sich vermutlich um Diebesgut handelt. Die beschlagnahmten Datenträger und Mobiltelefone sind nun Gegenstand weiterer Auswertungen.
Drei Haftbefehle erlassen
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden drei tunesische Staatsangehörige im Alter zwischen 25 und 45 Jahren der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Gegen alle drei erging Haftbefehl wegen bandenmäßigen und unerlaubten Handels mit Kokain und Cannabis in nicht geringer Menge. Die Ermittlungen der „BAO Brennpunkt“ dauern an und konzentrieren sich auf die Aufklärung weiterer Strukturen und Beteiligte.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Polizei sucht weiterhin Zeugen der Fluchtfahrt. Wer am Samstag, 3. Oktober 2026, die gefährlichen Fahr- und Überholmanöver eines weißen Skoda Octavia auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Regenstauf und Regensburg-Nord oder im nördlichen Stadtgebiet beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der PI Regensburg Süd unter der Telefonnummer 0941/506-2001 zu melden.
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